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Was ist CDA-Technologie

CDA steht für Controlled Droplet Application (kontrollierte Tropfenapplikation).

Die gezielte Ausbringung feiner Tropfen mit einem definierten Spektrum bei geringem Sprühvolumen wird durch eine rotierende Düsenscheibe ermöglicht.

Auf deren gezahntem Rand entstehen gleichmäßig große Tropfen, die durch die Fliehkraft nach außen geschleudert werden und anschließend durch die Schwerkraft zu Boden fallen.

CDA-Sprühbild CDA-Spritzergebnis auf wassersensitivem Papier

CDA-Düsenvergleich Vergleich von CDA- zu herkömmlicher Düsentechnik

Anstelle der üblichen 300–600 Liter Spritzbrühe pro Hektar genügen etwa 10–30 Liter pro Hektar bei gleicher Herbizidaufwandmenge; das Mittel wird also stärker konzentriert ausgebracht.

Es bestehen langjährige praktische Erfahrungen mit glyphosathaltigen Produkten (z. B. Roundup® UltraMax und Basta®). Je nach Gerätetyp liegt die Tropfengröße bei etwa 200–300 µm. Das Ergebnis: optimale Verteilung bei minimalem Abtriftrisiko.


Vorteile von CDA-Geräten

Effizienter Betrieb:

  • Kosteneinsparungen durch reduzierten Einsatz von Spritzmitteln und Wasser
  • Bessere Sprühergebnisse durch optimale Tropfenverteilung und einheitliche Tropfengrößen
  • Deutlich schnellerer Sprühvorgang

Höhere Produktivität:

  • Viel weniger Spritzflüssigkeit nötig im Vergleich zu herkömmlicher Düsentechnik
  • Stark reduzierte Arbeitszeit
  • CDA-Handgeräte verringern den körperlichen Aufwand im Vergleich zu herkömmlichen Rückenspritzen erheblich

Sicheres Sprühen:

  • Weniger Anwenderfehler durch Ermüdung, da der Prozess deutlich weniger anstrengend ist als mit einer Rückenspritze
  • Weniger Misch- und Befüllvorgänge, bei denen die Gefahr einer Kontamination am größten ist

Geringere Umweltbelastung:

  • Reduzierter Wasserbedarf
  • Geringere Bodenbelastung im Vergleich zum Sprühen mit einer Düse sowie deutlich gezieltere Anwendung